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  • Arne Jacobsen

    Arne Jacobsen (1902-1971). Ein Dänischer Modernist.

     

    Arne Jacobsen Porttrait

    Arne Jacobsen - Architekt und Designer

    Arne Jacobsen sah sich selbst vorwiegend als Architekt und lehnte den Begriff Designer ab und doch verbinden wir heute einige der populärsten und kommerziell erfolgreichsten Designs mit seinem Namen.

     Bei seiner Arbeit ein kompromissloser Perfektionist verstand er es seine Leidenschaft für die Malerei, seine Liebe zur Natur und zur Botanik mit seinem rationalistischem Verständnis von Architektur und Design zu verbinden.

    Arne Jacobsen - Der Futurist

    Zu seiner Zeit wurden seine Arbeiten als futuristisch und artistisch beurteilt und tatsächlich passen einige seiner Designs wie der Series 7 Stuhl auch fast 60 Jahre später  nahtlos in die heutige Stilwelt.

    Sein abstraktes Besteck für das SAS Royal Hotel Kopenhagen kann man sogar in Stanley Kubrick’s 2001: Odyssee im Weltraum bewundern.

    Schon zu Beginn seiner Karriere, kurz nach seinem Abschluss an der Royal Danish Academy of Fine Arts in Kopenhagen gewann er mit dem Haus der Zukunft einen Wettbewerb. Mit diesem spiralförmigen Gebäude mit einem Helikopterlandeplatz auf dem Dach in dem die Post durch ein Rohr befördert wurde, erhielt er Anerkennung für seinen futuristischen Sinn für Design.

    Arne Jacobsen - Perfektion und Proportion

    “Der wichtigste Faktor ist die Proportion” sagte er kurz vor seinem Tod und um dieses Ideal der Proportionen in einem übergeordneten Sinn zu verwirklichen bestand er bei Auftragsarbeiten auf größtmöglichen Spielraum alles zu entwerfen. Vom Gebäude bis zur Landschaftsgestaltung und den Entwürfen der Armaturen und Beschläge war ihm nichts zu unbedeutend.

    Während seiner Arbeit an dem St. Catherine’s College in Oxford wählte er sogar die Fische für den Teich aus.

    Arne Jacobsen - Produktdesign

    Jacobsen’s Interesse für Produktdesign wurde offensichtlicher nach dem Exil in Schweden während des Krieges. In dieser Zeit entwarf er Textilien und Tapeten mit botanischen Mustern da Auftrags-arbeiten in der Architektur knapp waren. Es gipfelte in den späten 50ern mit dem ersten Designerhotel der Welt, dem SAS Royal Hotel Kopenhagen.

    Es ist das Ergebnis seiner Obsession einen kompletten Look zu erschaffen und im Zuge dessen enstanden einige seiner herausragenden Kultmöbel. The organsich geformten Sessel Egg, Swan und Drop, die zusammenpassende Tisch- und Stehlampe sind alle für dieses immer noch Aufmerksamkeit erregendes Projekt entstanden.

    Abgesehen von den ausgeprägten oft organsich anmutenden Formen für seine Möbelentwürfe ist Jacobsen’s Arbeit im Bereich Produktdesign besonders bedeutend weil er immer an neuen Materialen und Techniken interessiert war. Gleichzeitig ist er doch der Natur treu geblieben und hat sich seinen Sinn für Handwerkskunst erhalten.

    Arne Jacobsen - Ant Stuhl und Series 7 Stuhl

    Sein Ant Stuhl und der darauf folgende äusserst erfolgreiche Series 7 Stuhl waren ursprünglich von einem Stuhl aus Formholz von Charles Eames inspiriert. Jacobsen hatte ihn einst für sein eigenes Studio gekauft und dann die Technik das Formholz zu biegen für die Ant, Series 7 und Lily weiterentwicklet. Er musste sich anfangs zu einer Abnahmegarantie von 100 Stück verpflichten um den skeptischen Hersteller Fritz Hansen von der Produktion zu überzeugen. Es wurde eines der kommerziell erfolgreichsten Designs eines Möbelstücks. Der Series 7 Stuhl wurde weltweit mehr als 10 Millionen mal verkauft.

     Aber darüber hinaus ist Arne Jacobsen’s Arbeit bis heute relevant wegen ihrer bildhaften Kraft, ihrer puristischen und beruhigenden Ästhetik die sich aus seiner auf den ersten Blick widersprüchlichen Persönlichkeit ergibt.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Charles Eames

    Charles Eames (1907-1978). Eames2

    Charles & Ray Eames - Das Power-Paar

    Der Designer Charles Eames und seine zweite Frau Ray sind ein Paradebeispiel für den Aufstieg des industriell unternehmerischen Amerikas und der Verbreitung seiner Kultur.

    Ihre Arbeit ist sehr breit gefächert und umfasst Möbel, Spielzeug, Architektur, Filme, Ausstellungen und Bücher. Es war Charles und Ray Eames ein Anliegen die Gesellschaft funktionell, kulturell und intellektuell zu verbessern.

    Charles Interesse für Mechanik und das Funktionieren von Dingen verband sich mit Rays künstlerischer Seite als sie sich in den 30er Jahren an der Cranbrook Academy for Art in Michigan trafen. Das visionäre Konzept der Akademie sah Modernes Design als Katalysator für sozialen Wandel und sollte die Karriere der beiden zeitlebens begleiten.

    Charles Eames - Kooperation mit Industrie und Institutionen 

    Das Ehepaar lies sich in Los Angeles nieder. Die Westküste war ein idealer Schauplatz um in einer Gesellschaft, die plötzlich mit den noch nie dagewesenen funktionellen Herausforderungen des 2. Weltkriegs konfrontiert war, mit Design zu experimentieren. Die Flugzeugindustrie sorgte für eine schubhafte Entwicklung der ganzen Region. Ihre Arbeit mit und für Regierung und Industrie ermöglichte ihnen Zugang zu fortschrittlichen Materialen und Technologien und nicht zuletzt Finanzmitteln.

    So fanden beispielsweise die Materialstudien, die zu ihrer innovativen Möbelserie aus geformtem Schichtholz führten, während dieser Zeit statt. Charles Eames hatte den Auftrag Beinschienen für verletzte Soldaten zu entwerfen.

    Mit dem Wandel von einer industriellen Wirtschaft zu einer Informations- und Wissensgesellschaft nach dem Krieg ändert sich auch der Fokus von Charles & Ray Eames. Sie wurden zu Vermittlern für alles Neue und Wissenschaftliche für Regierung und Unternehmen wie General Motors, IBM, Boeing und Polaroid und Repräsentanten des New Deal.

    Auch die Eames vertraten die Ausfassung, dass ein Gewinn für Unternehmen ein Gewinn für alle sei.

    Der Film Hoch Zehn erforscht die relative Größe von Dingen mit innovativer Bildsprache undist ein hervorragendes Beispiel für ihre Arbeit in diesem Zusammenhang.

    Charles und Ray Eames - Designphilosophie

    Bill Lacy, ein Freund und Kollege sagte, „Es gibt keinen Eames Stil, nur eine Hinterlassenschaft von Problemen, die intelligent und auf schöne Weise gelöst wurden.“

    Sie arbeiteten an Projekten an die sie glaubten mit Firmen, die ihre Anschauung teilten. Charles wollte „das meiste des Besten für möglichst viele zum geringsten Preis“ und glaubte an das unternehmerische Amerika als Partner um dieses Ziel zu erreichen.

    Ihr eigenes Haus war ein Modell für erschwingliches Bauen um den Bedarf der heimkehrenden Kriegsveteranen zu decken.

    Ihre Möbelentwürfe, seriengefertigte Stühle, Tische, Sofas und Regale waren erdacht als ansprechende und doch günstige Einrichtungsgegenstände für eine zunehmend egalitäre Gesellschaft. Und es war ein Erfolg auf der ganzen Linie.

    Charles Eames - Designklassiker

    Charles & Ray Eames erkannten die Nachfrage für kostengünstige, multifunktionelle und hochwertige Möbel. Ihre Konzepte für Wohndesign präsentierten progressive neue Möglichkeiten zu leben und zu arbeiten. Gleichzeitig blieb eine gewisse Verspieltheit erhalten die ihre Ideen für viele anziehend und greifbar machte.

    1940 gewannen Charles Eames und sein Freund und Partner, Eero Saarinen den Wettbewerb Organic Design in Home Furnishings des Museum of Modern Art. Die Kollektion beinhaltete Versionen ihrer weich geformten Schichtholzstühle und Module aus denen man Bänke, Schränke und Tische zusammenstellen konnte.

    Die ESU (Eames Storage Unit) debütierte etwas später in Detroit.

    Charles Eames und Hermann Miller - eine Erfolgsgeschichte 

    Der große kommerzielle Erfolg von Charles Eames Designermöbel ist zum Teil auf ihrer Zusammenarbeit mit Hermann Miller Furniture gegründet, einer Firma die ihre soziales Interesse teilte und die Eames in ihr Marketingkonzept involvierte. 

    Der Kern ihrer Arbeit mit Hermann Miller sind vier Gruppen von Sesseln, die jeweils ein Lösungsansatz für technische und funktionelle Herausforderungen waren.

    Charles Eames - Designer-Stühle und Sessel für jedermann

    Die geformten Schichtholzsessel, glasfaserverstärkten Plastiksessel und die geschweißten Maschendrahtsessel hatten alle dieselben Anforderungen zu erfüllen. Die Sitzschale sollte aus einem Teil sein, außerdem bequem ohne kostenintensive Polsterung. Und stapelbar mussten sie sein für einen kostengünstigen Versand. Jede der drei Gruppen löst das Problem auf unterschiedliche Weise.

    Die vierte Gruppe, die Aluminium Chairs aus gegossenem Aluminium waren Allzwecksessel für den Innen- und Außenbereich bei jedem Wetter.

    Aus diesen Konzepten entstanden weitere Möbelentwürfe wie geformte Schichtholz- und Maschendrahttische.

    Der Eames Clubsessel war Charles Eames erster Entwurf für das Luxussegment und ist Teil der permanenten Sammlung des Museum of Modern Art.

    Jedes einzelne von Charles & Ray Eames Designs sowie ihre Architektur lädt den Benutzer ein sich damit zu beschäftigen und es den eigenen Bedürfnissen anzupassen.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Eero Saarinen

    Eero Saarinen (1910-1961). Gateway zum Modernen Mainstream.

    Eero Saarinen - Schwungvoll in die moderne Welt

    Eero Saarinen und seine modernistischen Architektur- und Designkollegen der zweiten Generation befreiten den Funktionalismus von seinen theoretischen Einschränkungen. Saarinen setzte den Gedanken effektvoll und passend zum wirtschaftlichen Aufstieg der westlichen Welt ,besonders der USA, in schwungvolle und ungebändigte Entwürfe um.

    Eero Saarinen - Eliel Saarinen und die Cranbrook Academy

    Schon Eeros Vater, Eliel war in Finnland ein erfolgreicher Architekt und er blieb ein einflussreiches Mitglied der Architektur- und Designszene nach der Immigration 1923 in die USA. Seine Mutter Louise war Textildesignerin und Bildhauerin. Die Cranbrook Academy in Michigan, die Eliel Saarinen entwarf und mitbegründete, war sozusagen ein Familienprojekt und sollte die Entwicklung von Eero Saarinen und seinen Zeitgenossen über Jahrzehnte beeinflussen. Die Akademie förderte die Zusammenarbeit ihrer Mitglieder und nährte in den Studenten ein umfassendes, für die damalige Zeit bahnbrechendes Verständnis  von Architektur, Kunst und Design.

    Aber Eero zog es für seine Ausbildung zunächst in die Ferne, bevor er wieder an die Cranbrook Akademie zurückkehren sollte. Die frühen 30er Jahre widmet er seinem Studium, erst Bildhauerei in Paris, dann Architektur in Yale.  Ein Stipendium ermöglichte es ihm Europa und Nordafrika zu bereisen und er verbrachte einige Zeit in seinem Heimatland Finnland, bevor er einen Lehrauftrag an der Seite seines Vaters an der Akademie annahm. Vater und Sohn arbeiteten bis zum Tod von Eliel Saarinen 1950 eng zusammen.

    Eero Saarinen - Designklassiker

    In den späten 30er Jahren begann Saarinen mit Charles Eames, der auch an der Akademie forschte und lehrte, an Schichtholzmöbeln zu arbeiten. Die Zusammenarbeit brachte ihnen mit den Siegerentwürfen für den Wettbewerb „Organic Design in Home Furnishings“ 1940 einen spektakulären Erfolg. Sie bilden nicht nur für Eero Saarinens zukünftige Möbelentwürfe die Grundlage, sondern für eine ganze Generation von Designern und machten Organic Design zu einem Trend, der bis heute andauern sollte.

    Eero Saarinen und Florence Knoll verband eine enge Freundschaft seit sie sich an der Cranbrook Akademie kennengelernt hatten. Die Freundschaft entwickelte sich zu einer außerordentlich produktiven professionellen Zusammenarbeit aus der einige der bekanntesten Designklassiker dieser Zeit hervorgehen sollten.

    Eero Saarinen - Womb Chair

    Der Womb Chair ist das erste massenproduzierte Möbelstück aus Fiberglas und inspirierte viele andere organische Formen weiterzuentwickeln, wie es beispielsweise Arne Jacobsen mit dem Egg Chair getan hat. Der Womb Chair war ein erfolgreicher „Versuch, das Gefühl von Behaglichkeit zu erzeugen – und zwar indem man eine große schalenförmige Muschel wählte, in die man sich mit angezogenen Beinen schmiegen kann (was Frauen anscheinend besonders gern tun).“ Der Sessel demonstriert die Auseinandersetzung des Designers mit der Anatomie und den Schussfolgerungen für Möbeldesign. Viele Frauen danken es dem Designer.

    Knoll stellte erste Prototypen maßstabsgetreu in einem Modelzimmer in Puppenhausgröße aus.  

    Eero Saarinen - Tulip Serie

    Saarinen war entschlossen das Durcheinander an Beinen unter Tisch und Stuhl zu bereinigen. Buchstäblich. Er befand die üblichen vier Beine als zu unordentlich und nannte es den „Slum der Beine“. Das Ergebnis war die Tulip- oder Pedestal-Serie von Tischen und Stühlen, bei der Beine und Sitz, beziehungsweise Beine und Tischplatte eine Einheit bildeten.

    Es bedurfte fünf Jahre Forschung und Entwicklungsarbeit und konnte doch Saarinen nicht zufriedenstellen. In seiner Vorstellung sollte das ganze Möbelstück aus Plastik fabriziert sein, was sich aber in der Produktion problematisch gestaltete. Die Lösung fand sich letztendlich mit Aluminium für den Fuß und Polyester für den oberen Teil. Die Tischplatten waren und sind immer noch in verschiedenen Konfigurationen und Größen erhältlich, vom Beistelltisch bis zum zwei Meter breiten ovalen Esstisch.  

    Eero Saarinen - Der Architekt

    Nach dem Ableben seines Vater führte er mit seiner eigenen Firma Eero Saarinen & Associates seine äußerst erfolgreiche Architekturkarriere fort.

    Seine architektonischen Leistungen werden von Kritikern bis heute gelobt. Seine vielseitigen und oft theatralischen Entwürfe zogen einflussreiche Kunden an und er bezog sie in den Schaffungsprozess ein. Das machte viele seiner Projekte zu zukunftsweisenden Baudenkmalen. Der Gateway Arch in St. Louis, das Hauptterminal des Internationalen Flughafens in Dallas, zwei Colleges an der Yale Universität, sie alle sind der lebende Beweis für die Zeitlosigkeit von Eero Saarinens Entwürfen.  

  • Eileen Gray

    Eileen Gray (1878-1976). Markant und humorvoll.

    Eileen Gray - Eine moderne Künstlerin 

    Die Arbeiten der in Irland geborenen Eileen Gray scheinen manchmal ein Widerspruch. Betrachtet man aber das Haus E1027, mittlerweile ein kulturgeschütztes Objekt, ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild.

    Sie war eine scharfe Beobachterin und entschlossene Einzelgängerin. Ihr Vater hatte ihr künstlerisches Interesse gefördert und sie durchlief eine formelle Ausbildung in London und Paris. Umgeben von anderen aufgeschlossenen, unabhängigen Designerinnen, Architektinnen und Künstlerinnen in Paris konnte sich ihr unkonventioneller Geist frei entfalten.

    Eileen Gray - Die Lackkunst

    In den frühen Jahren fand eher ihre künstlerische Ader Ausdruck. Beinahe zufällig hatte Gray eine Faszination für die Lackkunst, zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein aussterbendes Handwerk, entwickelt und war begeistert als sie 1906 den Exiljapaner und Lackmeister Sougawara traf. Sie arbeiteten viele Jahre eng zusammen.

    Eileen Gray - Moderne mit Humor

    Als beide nach Ende des Krieges wieder nach Paris zurückkehrten bekam sie Gelegenheit die gesamte Inneneinrichtung eines Apartments in der Rue de Lota zu entwerfen. Das Lota Sofa entstammt diesem Projekt für das sie fast die gesamte Einrichtung selbst entwarf. Die wohlwollende Kritik ermunterte sie ihren eigenen Laden zu eröffnen und ihre eigenen Arbeiten und die von befreundeten Künstlern auszustellen und zu verkaufen. Der Beginn ihrer Karriere als InnenArchitektin und Designerin und von finanzieller Unabhängigkeit.

    Sie stand im Brennpunkt der Moderne , reiste viel und arbeitete mit und für einen relativ elitären Kreis. Le Corbusier war ein begeisterter Verehrer ihrer Arbeit.

    Oft war sie selbst ihre beste Kundin. Das mag der Grund sein, dass sich in ihrer Arbeit nie die maschinistische Nüchternheit des deutschen oder holländischen Minimalismus findet. Sie konnte ihren Humor und ihre Phantasie frei ausleben und trotzdem eine Affinität zum Funktionalismus entwickeln und viele Anregungen vom Bauhaus aufnehmen.

    Eileen Gray - Die Möbeldesignerin

    Die Einflüsse des Bauhauses lassen sie ihre anfängliche Vorliebe für exklusive Materialien zwar nicht ganz vergessen, aber sie treten in den Hintergrund.

    Das Sofa für die Inneneinrichtung in der Rue de Lota zeigt sich mit lackierten Kuben an den Seiten und ihre Gabe die antiquierte Kunst mit dem funktionalistischen Gedanken zu vereinen.

    Marcel Breuers Entdeckung des Stahlrohrs für den Möbelbau fasziniert sie und es entsteht eine Serie von Stahlrohrmöbeln.  

    Eileen Gray - Haus E1027

    Viele davon für das Haus E1027 in Roquebrune bei Monte Carlo, das Gray auf Anraten ihres damaligen Lebenspartners, dem Architekturkritiker Jean Badovici, baut und einrichtet. Der Name des Hauses ist ein Code. E für Eileen, 10 für den 10. Buchstaben des Alphabets wie Jean, 2 für Badovici und 7 für Gray. Es ist typisch für sie in ihren Möbeln kleine humorvolle Nachrichten einzubauen.

    Ein kleiner Beistelltisch für dieses Haus ist ihr einfallsreichster und berühmtester Tisch. Höhenverstellbar ist er so konstruiert, daß er als Betttisch verwendbar ist. Es heißt, die Vorliebe ihrer Schwester im Bett zu frühstücken hat sie zu dem Entwurf inspiriert.

    Sie experimentiert mit einer Reihe von Stahlrohrsesseln und ausziehbaren Tischen.

    Eileen Gray - Der Bibendum Stuhl

    Auch der Bibendum Sessel, ursprünglich für das Apartment in der Rue de Lota entworfen, kommt hier zum Einsatz. Der Name spielt auf seine dem Michelin-Männchen ähnliche Form an. Der Bibendum wird von Kritikern als „Triumph der Moderne“ bezeichnet und ist mitverantwortlich für den großen Erfolg des Projekts.

    Eileen Gray - Der Transat Stuhl

    Während einige ihrer frühen Designerstühle noch eher dekorative Stilübungen sind, bricht auch sie in den 20er Jahren auf, das Ideal eines funktionellen Stuhl zu entwerfen.

    Der Transat Stuhl ist eine schlanke Konstruktion aus schmalen Holzteilen, die mittels Metallstäben und –gelenken miteinander verbunden sind. Er hat eine verstellbare, manchmal gepolsterte Kopfstütze. Die frei hängende Sitzfläche beschreibt eine elegante Kurve. Ein Kontrast zur strengen Geometrie des Rahmens. Offensichtlich ist, dass sich Gray bei diesem Entwurf intensiv mit der Grundkonstruktion eines Stuhls und dem Bedürfnis des Sitzenden auseinandergesetzt hat.

    Darüber hinaus ist der Stuhl extrem wandelbar. Es gab ihn als einfaches funktionelles Holzgestell oder in äußerst raffinierten und exklusiven Ausführungen.

    Eileen Gray - Individueller Zeitgeist

    Eileen Grays Fähigkeit neue Formen und Ideen aufzugreifen und weiterzuentwickeln traf den Geist der Zeit und sie verlieh im ihre individuelle Note. Ihre Durchsetzungskraft in einem Gewerbe, das vorwiegend in Männerhand lag macht sie zu einer beinahe unabsichtlichen Vorkämpferin der Frauenbewegung.

    Auch heute noch begeistert Eileen Gray Designer und auch Sammler wie Yves Saint Laurent. Für knappe 22 Millionen Euro wurde Ihr Dragon Armsessel bei einer Auktion in Paris 2009 versteigert, der höchste jemals erzielte Preis für ein Möbelobjekt des 20. Jahrhunderts.

     

     

     

     

     

     

  • George Nelson

    George Nelson (1908-1986). Der Verbindungsmann.

    George Nelson - Architekt und Journalist

    George Nelson war ausgebildeter Architekt aber vor allem jemand der passioniert Dinge, Lösungen und Netzwerke entwickelte. Seine Entwürfe sind unvoreingenommen, einfach, funktionell und manchmal verspielt aber immer innovativ. Und er verbreitet dieselbe Stimmung als einflussreicher Architekturkritiker und Kreativdirektor bei Hermann Miller Inc.

    Seine beeindruckende Karriere war weder Zufall noch eine Frage vom rechten Ort zur rechten Zeit. Er hatte die richtigen Ideen für die Zukunft und suchte sich die richtigen Leute um sie zu realisieren.

    George Nelson - Der Architekturkritiker  

    Im jungen Alter von 16 Jahren begann Nelson sein Architekturstudium in Yale und setzte noch ein Kunststudium drauf. Mit einem Stipendium der American Academy kommt er nach Rom. Während dieser zwei Jahre verfolgt er seine eigene Idee. Er reist durch ganz Europa um die crème de la crème moderner Architekten zu treffen. Die Interviews wurden in der Zeitschrift Pencil Points veröffentlicht.  Ohne Zögern stellt ihn die etablierte Zeitschrift Architectural Forum 1935 an. Schnell wird er geschäftsführender Herausgeber und zu einem einflussreichen Architekturkritiker. Gleichzeitig verfolgt er die nächsten Jahre mit seinem Partner William Hanby und der gemeinsamen Firma in New York eigene Projekte.

     George Nelson - Die Fairchild Residenz

    Nelson arbeitete nur sporadisch als Architekt, hauptsächlich in den späten 30er und frühen 40er Jahren, aber das großzügige Stadthaus für den Flugzeughersteller Sherman Fairchild an der Upper East Side beweist, dass es auch als Architekt für ihn keinen Grund für Bescheidenheit gab. Das Haus ist ein Meisterwerk und war im April 1943 sogar auf der Titelseite der Zeitschrift Fortune abgebildet.

    „Vorgefasste Ideen sind Gift. Man kann davon ausgehen, dass falls eine Lösung für einen Bauentwurf uneingeschränkt ausführbar ist, es nicht schwierig sein wird ein gefälliges Exterieur zu entwerfen. Es mag vielleicht unkonventionell sein. Vielleicht haben die Badezimmer große statt kleine Fenster. Vielleicht ist die Küche neben der Vordertür statt der Hintertür. Vielleicht sieht es für jemanden der an symmetrische Fronten mit zwei Läden an jedem Fenster gewöhnt ist nicht einmal wie ein Haus aus. Nichtsdestotrotz, auf seine eigene, moderne Art wird es ein gut aussehendes Haus sein.“ (George Nelson & Henry Wright) 

    Nelson brach radikal mit Traditionen. Er ersetzte Treppen mit Rampen und teilte das Gebäude durch ein komplett verglastes Atrium um einen begrünten Innenhof so dass viel mehr Tageslicht in jedes Geschoss einfallen konnte. Die Inneneinrichtung war absolut high tech zur damaligen Zeit. Mit elektrischen Jalousien, Klimaanlagen und Lärmisolierung  verdiente das Haus die Bezeichnung Wohnmaschine.

    George Nelson bei Hermann Miller - Der Designer und Talentsucher 

    Seine Anfänge bei Hermann Miller sind gleichzeitig der Beginn einer außerordentlich bewegten Zeit für amerikanisches Design und Möbelproduktion. Innerhalb eines Jahres nach seiner Anstellung bei Hermann Miller ist er Kreativdirektor. In dieser Funktion schafft er ein kreatives und produktives Ambiente, das mehrere führende und aufstrebende Designer einlädt ihre Ideen einzubringen und die Vorteile innovativer Produktionsmethoden und Materialforschung  zu nutzen.

    Unter seiner Verantwortung werden mehrere Entwürfe von Eero Saarinen, Isamo Noguchi und Charles Eames auf den Markt gebracht.

    Es wird diskutiert ob George Nelson den Verdienst für Entwürfe anderer Designer die bei Hermann Miller arbeiteten, einheimste. Es ist wahrscheinlich, dass das Marshmellow Sofa und die bekannte Ball Clock eigentlich Irving Harper zuzuschreiben sind. Beide Entwürfe sind untypisch verspielt und wenig zurückhaltend beispielsweise im Vergleich zu der Platform Bench oder der ruhigen Bubble Lamp, die beide ohne Zweifel von George Nelson sind und großartige, vielseitige Beispiele für sein Talent.

    George Nelson - Action Office und moderne Büroeinrichtung

    Für viele sind seine funktionell strukturierten Ablagesysteme sein wichtigster Beitrag zum Möbeldesign. Nelson führt mit der Storage Wall, die 1945 Hermann Millers Interesse an ihm ursprünglich geweckt hatte, die Verwendung von Lagerregalen als Raumteiler ein. Nach intensiver Entwicklungsarbeit bringen Nelson und Robert Probst Action Office I auf den Markt und es sollte bald in jedem modernen Büro Amerikas zu sehen sein.

    Action Office II, das Probst ohne Nelson weiterentwickelt, sollte später die heute allgegenwärtigen Arbeitsnischen, sogenannte Cubicles, einführen. Action Office  hat über lange Zeit Bürolandschaften revolutioniert.

    Abgesehen von seinen Möbeln und Gebäuden ist seine Hinterlassenschaft das Interesse an Designern und ihrer Arbeit, das er als Journalist und Kreativdirektor  weckte und international förderte. Er leistete einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung von modernem Design.

    Eine von Nelsons Theorien war, dass gutes Design nicht viel Theorie braucht. Gutes Design definierte er als die „Kapazität des menschlichen Geistes seine eigenen Einschränkungen zu überwinden“. 

  • Isamu Noguchi

    Isamu Noguchi (1904-1988). Entdecker der Künste.

    Isamu Noguchi - Zwischen Japan und Amerika

    Wenn man Noguchis bekanntestem Produktdesign, der filigranen Papierlampe Akari gegenüber steht, ist es logisch anzunehmen das seine Arbeit auf seinem amerikanisch-japanischem Erbe basiert. Aber es ist eher seine generell unkonventionelle und entwurzelte Kindheit, die ihn später so aufgeschlossen für verschiedene Materialien und Disziplinen der Kunst macht. Sein spezielles Interesse für japanische Kunst sollte sich erst im Laufe seiner Karriere entwickeln. 

    Der uneheliche Sohn den japanischen Dichters Noguchi Yonejirō und der amerikanischen Schriftstellerin Leonie Gilmour wird in Los Angeles geboren. Er verbringt aber seine Kindheit in Japan, wird dann aber zur Ausbildung wieder in die USA geschickt. Zu dieser Zeit nannte man ihn Sam Gilmour. Sein Wunsch Künstler zu werden wurde zwar nicht unterstützt er bekam aber die Möglichkeit eine Lehre bei dem Bildhauer Borglum zu machen. Borglum vertrat eher ein traditionelles Kunstverständnis und sprach dem jungen Noguchi jedes Talent ab und so schrieb sich dieser für das Medizinstudium an der Columbia University ein.

    Es sollte allerdings nicht lange dauern und er verließ die Universität, nahm den Namen Noguchi an und begann sich hauptberuflich der Kunst zu widmen.

    Isamu Noguchis - Politisches Engagement

    Die Feindseligkeit gegenüber japanisch stämmigen Amerikanern nach dem Angriff auf Pearl Harbor machte Noguchi sehr zu schaffen. Er gründete 1942 die Nisei Writers and Artists Mobilization for Democracy deren Aktivitäten ihm aber nicht drastisch genug erschienen. Und so ließ er sich freiwillig in ein Internierungslager einweisen um Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken. Er hoffte auch im Lager Parks und Grünanlagen anlegen zu können was ihm allerdings verwehrt blieb.

    Nach dem Krieg unternahm er ausgedehnte Reisen und pendelte seit dem zwischen Japan und Amerika.

    Seine Erfahrungen während des Krieges und die Japanreisen schlugen sich auch in seiner Arbeit nieder, die auch in der Ausstellung Fourteen Americans des Museum of Modern Art zu sehen waren.

    Isamu Noguchi - Der Designer 

    So facettenhaft wie seine persönliche Geschichte ist auch seine Kunst. Seine Reisen durch Japan, China, Indien, Mexiko, Europa und den USA inspirierten ihn. Er sah sich traditionelle Kunstformen an und die Verwendungsmöglichkeiten einer Vielzahl verschiedener Materialen.

    Er pendelte nicht nur zwischen zwei Nationen sondern auch zwischen verschiedenen Kunstdisziplinen. Isamu Noguchi war nicht nur Bildhauer, sondern Bühnenbildner, Landschaftsarchitekt, Produkt- und Möbeldesigner.

    Seine Zusammenarbeit mit den Möbelherstellern Hermann Miller und Knoll war eine Bereicherung für modernes Möbeldesign. Beide ließen ihren Designern viel Freiheit für den kreativen Schaffungsprozess und es entstanden differenzierte Objekte, die den funktionellen Anspruch aus dem Blickwinkel eines Künstlers erfüllten.

    Isamu Noguchi - Der Articulated Coffee Table

    Der Articulated Coffee Table ist eines der wenigen Kultmöbel, die Trends und Gegentrends überlebt haben. Dieser Nierentisch ist wohl der einzige der die 70 Jahre seines Bestehens mit unbeschadetem Ruf überstanden hat.

    Der Entwurf war ursprünglich für A. C. Goodyear, den damaligen Generaldirektor des Museum of Modern Art in New York und wurde besonders in den 50er Jahren äußerst erfolgreich verkauft.

    Bestehend aus nur drei Teilen ist er eine kunstvolle Kombination von unvoreingenommener Form und rationaler Konstruktion. Zwei identische Teile bilden das Unterteil, das nur vom Gewicht der Glasplatte zusammenhalten wird. 

    Der Tisch wirkt wie eine moderne Skulptur mit surrealistischem Touch und reflektiert seine Herangehensweise. „Jedes Material, jede Idee die ohne Hindernisse in den Raum geboren wird, erachte ich als Skulptur.“

    Isamu Noguchi - Der Cyclone Table

    Der Cyclone Table entsteht aus einem Entwurf für einen Schaukelstuhl aus Draht und Holz, sich aber zu einem Beistelltisch entwickelt. Der Esstisch in voller Größe kommt er später auf Anregung von Knoll dazu.  Zu Verkaufszwecken kombiniert man den Cyclone table mit dem Kinderdrahtstuhl von Harry Bertoia, ebenfalls ein Künstler  und Designer bei Knoll.

    Isamu Noguchi - Akari Papierlampen

    Weitere Entwürfe, die vielen bekannt sein sollten sind die Akari Papierlampen. Unglücklicherweise ist das vermutlich dank der vielen Plagiate der Fall, die Noguchi oft zu schaffen machen sollten, da er keines seiner Designs schützen ließ. 

    Die Idee zu den Lampen kam Noguchi während einer Reise nach Japan in den frühen 50er Jahren. Im Fischerdorf Geifu verwendete man einfache Laternen aus Bambusstäben und feinem Papier um die Fische bei Nacht anzulocken. Noguchi wählt das Papier des Maulbeerbaumes und ersetzt die Bambusrippen mit Draht. So kann er die Formen frei wählen und es entsteht eine Serie von der klassischen Ballhängelampe hin zu anderen rechteckigen oder organischen Leuchtobjekten, die im Raum zu schweben scheinen. 

    Akari bedeutet Licht im Sinne von Erleuchtung und ist wahrhaft symbolisch für Noguchis Arbeit. Um dem Ausdruck zu verleihen schafft er den perfekten Hintergrund für seine Werke mit dem Noguchi Museum in Long Island bei New York.

     

     

     

     

  • Harry Bertoia

    Harry Bertoia (1915-1978). Wie klingt Design?

    Harry Bertoia - Ein junges Talent

    Harry Bertoias künstlerisches Talent wurde von Anfang an gewürdigt. Als sein Vater den damals 15jährigen italienischen Jungen zu einem Besuch des Bruders nach Detroit mitnimmt, erhält er gleich einen Platz für begabte Schüler an der Cass Technical High School.

    Es sollte der Beginn einer erfüllten Karriere als Designer und Künstler sein. Schon als Stipendiat an der Kunstschule der Detroit Society of Arts and Crafts nimmt er an vielen örtlichen Kunstwettbewerben teil.

    Ein weiteres Stipendium brachte Bertoia an die Cranbrook Academy of Art. Eliel Saarinen, Eero Saarinens Vater bot ihm an, die Fachabteilung für Metallarbeiten aufzubauen. Harry Bertoia hatte sein Material gefunden.

    Harry Bertoia - At the Cranbrook Academy 

    Die Cranbrook Akademie war ein anregender Treffpunkt für junge Künstler. Eine junge Einrichtung ohne Zeugnisse, die stattdessen mit einer sozialen Philosophie ihre Studenten dazu anregte die Kunst zu erforschen und sich selbst auszudrücken.

    Die Beziehungen und Verbindungen, die sich dort bildeten, sollten einige der erfolgreichsten Teamarbeiten der Geschichte des modernen amerikanischen Designs und über den Kontinent hinaus hervorbringen. Charles und Ray Eames trafen sich dort, Eero Saarinen lehrte, Walter Gropius war Gast um nur einige zu nennen.

    Harry Bertoia - Der Schmuckdesigner

    Auf Grund der Knappheit von Metall während des Krieges arbeitete Bertoia vorwiegend mit Schmuck, da er den mit geringen Mengen des wertvollen Materials herstellen konnte. So waren zum Beispiel Charles und Ray Eames Hochzeitsringe von Bertoia gefertigt. Die Beziehung von Eames und Bertoia sollte aber noch weiter gehen.

    Harry Bertoia - Der Möbeldesigner 

    1943 begann Bertoia mit Eames Techniken zur Formung von Schichtholz zu entwickeln. Sie bauten dabei auf den Entwürfen für den Organic Design Wettbewerb auf, mit denen Eames und Eero Saarinen zuvor gewonnen hatten. Die Siegerentwürfe konnten noch nicht erfolgreich massenproduziert werden und Bertoia wurde hinzugezogen um bei der Lösung der Probleme zu helfen. Die Trennung der Armlehnen vom Rückenteil und auch der skelettartige Stahlrohrunterbau für die Schichtholzstühle waren Bertoias Werk, aber der Verdienst für keines der beiden wurde ihm zugeschrieben. Als er die Grenzen dieser Zusammenarbeit erkannte, zog er weiter.

    Harry Bertoia - Die Zusammenarbeit mit der Firma Knoll 

    Die Firma Knoll war wie Cranbrook, wo Florence Knoll eine Studienkollegin war, ein Schmelztiegel für modernes Design. Sie bot Bertoia die Möglichkeit unter eigenem Namen und bei guter Bezahlung alles zu entwerfen wonach ihm der Sinn stand.

    Bertoia war nun ein gemachter Mann. Er konnte sein Haus und Studio in Pennsylvania, bis heute Familieneigentum, kaufen und die Tantiemen für seine äußerst erfolgreiche Drahtstuhlkollektion machten es ihm möglich sich bis zu seinem Lebensende ausschließlich seiner Bildhauerkarriere zu widmen.

    Harry Bertoia - Die Diamond Chairs

    Die Diamond Stuhlserie war geboren. Die Kollektion von innovativen Sitzgelegenheiten aus Stahldraht mit dem charakteristischen Stahlrohrunterbau, der in einem komplexen Verfahren handverschweißt wird, beinhaltet Barhocker, Sessel, Stuhl und einen Kinderstuhl.

    Bertoia konnte alle technischen und industriellen Schwierigkeiten überwinden, aber die Form der Stühle kam aus dem Künstler in ihm. Er wird oft zitiert wie er den Stuhl mit einer Skulptur vergleicht.

    Harry Bertoia - Weitere Designklassiker 

    Auch der Bird Chair zeigt deutlich seine Verwandtschaft mit  der Diamond-Serie, hat aber eine dominantere Form und ist üblicherweise komplett gepolstert.

    Der allererste Entwurf für Knoll war die ausgeklügelte Bertoia Bench. Sie zeigt noch nicht die charakteristische Drahtgitterstruktur, aber die Kombination aus Holzlatten mit geschweißtem Drahtunterbau war ein vielversprechendes Vorzeichen für die Drahtstuhlkollektion die erst 1952 folgen sollte.

    Harry Bertoia - Der Künstler 

    Im Herzen war Harry Bertoia Künstler. Und ein höchst produktiver, gelinde gesagt. Er hat über 50000 Kunstobjekte erschaffen. Er begann schon früh als Schüler mit experimentellen Drucken und Zeichnungen, die später als Monoprints bekannt wurden und sein Portfolio umfasst später Schmuck, vollendete Gebrauchsgegenstände und ganz besonders Skulpturen.

    Harry Bertoia - Das Spiel mit Metall

    Seine wahre Leidenschaft war die Metallbildhauerei, wie man schon seinen Drahtstühlen entnehmen konnte und er wird oft mit folgenden Worten zitiert: „...genaugenommen sind Stühle auch Studien in Raum, Form und Metall. Wenn man genau hinschaut, wird einem klar, dass sie hauptsächlich aus Luft bestehen, genau wie eine Skulptur. Der Raum geht durch sie hindurch.„

    Das Zusammenwirken von Metall, auf vielfältige Weise bearbeitet, und Luftbewegung faszinierte ihn und er schuf verschiedene Klangskulpturen, die nicht nur visuell atemberaubend sind, sondern auch eine hörbare Erfahrung. Er produzierte sogar eine Serie von Alben unter dem Namen Sonambient, die ausschließlich mit seinen Skulpturen und deren Zusammenspiel mit Naturelementen eingespielt wurden.

    Harry Bertoia gab organischem Design eine völlig neue Bedeutung.   

     

     

     

     

     

     

  • Marcel Breuer

    Marcel Breuer (1902-1981). Der Handwerker.

    Marcel Breuer - Praxis vor Theorie 

    Dogmen und Theorie schätzt Marcel Breuer nicht besonders. Sein Fokus liegt immer auf dem praktischen Erarbeiten eines Modells.

    Heute wird sein Name in erster Linie mit Stahlrohrmöbeln und dem Bauhaus in Verbindung gebracht, dem er seinen handwerklichen Stempel aufsetzte. 

    Marcel Breuer - Am Bauhaus

    Das Bauhaus prägte Marcel Breuer und er prägte Bauhausmöbel.

    Nachdem er die zu konservative Akademie der Bildenden Künste in Wien trotz Stipendium verlässt, beginnt er sein Studium am Bauhaus in Weimar als einer der ersten Tischlerlehrlinge. Mit Ausnahme eines Baus in Wiesbaden wird keiner der zahlreichen Architekturentwürfe seiner Zeit in Deutschland realisiert. Auch erhält er nie eine formale Architekturausbildung. Stattdessen wird er Leiter der Möbelwerkstatt am Bauhaus und entwirft nach dem Umzug nach Dessau die Einrichtung der Meisterhäuser, unter anderem für Kandinsky.

    Breuer verkörpert in seinen Entwürfen perfekt die Designphilosophie der Bauhausschule. Er experimentiert und entwickelt auf Basis der Grundwerte Funktionalität und Minimalismus und setzt sich dabei mit standardisierten und normierten Formen auseinander.

    Parallel zu seiner Schule durchläuft auch Breuer eine Entwicklung von Kunst und Handwerk zu Kunst und Technik. Während der Lattenstuhl noch auf handwerklicher Arbeit beruht sind seine Stahlrohrmöbel repräsentativ für die wachsende Bedeutung des technischen Aspekts. 

    Er verlässt das Bauhaus 1928 arbeitet aber weiterhin mit Walter Gropius. 

    Marcel Breuer - Entwicklung der Designklassiker von Holz- zu Stahlrohrmöbeln

    Der Afrikanische Stuhl, Breuers erstes Möbel ist noch von handwerklicher Romantik geprägt. In dieser Zeit entwickelt er bei anderen Projekten zwar schon die neue Formsprache, folgt aber noch einer traditionellen Raumauffassung. Das sollte sich in den kommenden Jahren ändern. Kleinere Wohneinheiten erforderten eine zeitgemäße Möblierung, die weniger Raum beanspruchte.

    Marcel Breuer - Der Lattenstuhl

    Der Lattenstuhl ist für das Bauhaus eine Art Prototyp für den Stuhl. Funktionalität sollte im Vordergrund stehen und geeignet für die Serienproduktion sollte er sein.

    Eine klare Anlehnung an Gerrit Rietvelds Entwürfe erfüllt der Stuhl alle Anforderungen der Designlehre. Auch die Kritik an dem Stuhl ist exemplarisch. Ein unbequemes Kunstwerk sagen die einen, ein perfekt umgesetztes Designideal, die anderen. Er wurde auch in Serie produziert aber nie ein kommerzieller Erfolg.

    Marcel Breuer - Der Wassily Chair 

    Während der Lattenstuhl eher als Designstudie Bedeutung hat, ist der Wassily – 1926 nur Stahlrohrsessel genannt - nicht nur der prominenteste der Möbelentwürfe von Marcel Breuer  sondern auch heute noch ein begehrtes Designobjekt. Es ist eines der spektakulärsten Objekte des Bauhauses. Breuer hatte die Probleme hinsichtlich des Biegens der Stahlrohre elegant gelöst und damit dem Möbelbau ein neues Material erschlossen. Er ging dabei von einem traditionellen Clubsessel aus und erarbeitete das Thema neu. Dabei sollten die verwendeten Materialen leicht, preiswert, zerlegbar und hygienisch sein.

    Breuer widmete sich dem Thema einige Jahre und entwarf eine Kollektion an Stühlen und Sesseln, darunter auch Freischwinger, Schreib- und Beistelltischen und Schränken. Breuer erwartete in erster Linie Kritik und war vom kommerziellen Erfolg der Serie überrascht.

    Marcel Breuer - Der Cesca Chair

    Der Cesca Stuhl, mit und ohne Armlehne erhältlich, wird nicht nur erfolgreich produziert und vermarktet sondern steht auch im Mittelpunkt einer langjährigen Urheberrechtsstreitigkeit die sich um Freischwinger von Mark Stam, Mies van der Rohe und Marcel Breuer rankt.

    Er begründete mit den Stahlrohrmöbeln einen neuen Möbeltypus. Sie wurden zu einem Symbol für radikale Modernität.

    Marcel Breuer - Weitere Möbelentwürfe 

    Die frühen 30er Jahre, von einer schlechten Auftragslage geprägt,  verbringt er auf Reisen und arbeitet an Aluminiummöbeln, die zwar ausgezeichnet werden und auch in Serie gehen, aber nie ein kommerzieller Erfolg werden.

    Als er 1935 nach London auswandert findet er als Leiter der Designabteilung bei der Firma Isokon mit Schichtholzmöbeln zu organischen Formen. Diese Entwürfe zählen zu den frühesten Möbeln, die die Form des menschlichen Körpers aufnehmen und sind Vorläufer von organic furniture, das in den USA der 40er Jahre seine Blütezeit erleben sollte.

    Marcel Breuer - Zweite Karriere als Architekt in den USA 

    Nachdem er 1937 auf Anregung von Walter Gropius nach Amerika auswandert ist er besonders als Architekt gefragt und erfolgreich. Aber seine europäischen Jahre sind bestimmt von Möbeldesign und Inneneinrichtung. Es sind hauptsächlich seine Möbelentwürfe aus den 20er und 30er Jahren, die heute als Designklassiker gelten. 

    Als Professor an der School of Design in Harvard inspiriert er eine ganze Generation von Designstudenten während er eine zweite Karriere als gefragter, internationaler Architekt beginnt. Nach einigen Jahren der Zusammenarbeit mit Gropius, seinem Mentor aus frühen Jahren, ist er bis zu seinem Ruhestand 1976 in seinem eigenen Architekturbüro Marcel Breuer & Associates tätigt. Er stirbt 1981 in New York.

     

  • Mies van der Rohe

    Ludwig Mies van der Rohe (1886-1969). Weniger ist mehr.

    Mies van Der Rohe - Vom Steinmetz zum weltberühmten Architekten

    Ludwig Mies van der Rohe ist eine Kultfigur der Modernen Architektur. Das Museum of Modern Art ehrt ihn als Vertreter des International Style. Und das obwohl er nie Architektur studiert hat.

    Er lernte sein Handwerk von der Pike auf.  Er arbeitete im väterlichen Steinmetzbetrieb bevor er zum technischen Zeichner ausgebildet wurde. Erst Lehrling beim Architekten und Möbeldesigner Bruno Paul in Berlin beginnt er dort seine Architekturkarriere als er dem Büro von Peter Behrens, dem “Pionier des Industriedesigns” beitritt. 

    Mies van Der Rohe - Haut und Knochen-Architektur 

    Als er 1919 sein eigenes Büro eröffnet, hat er schon lange seinen eigenen Stil gefunden und entwirft erste Wolkenkratzer mit Glasfassaden. Mit der Novembergruppe, einer revolutionären Künstlervereinigung entwirft er weitere Studien zum Thema das später als Haut und Knochen-Architektur in die Geschichte eingehen sollte. Obwohl keines dieser Projekte realisiert wird, sind sie maßgeblich für seine wachsende Bekanntheit und später tatsächlich gebaute Entwürfe.

    “Die Form ist nicht das Ziel, sondern das Resultat“ sollte er einmal sagen, eine Philosophie die sich an das Dogma Form folgt Funktion anlehnt. “Weniger ist mehr“, damit beschreibt er sein Streben nach absoluter Schlichtheit. Dabei sollte jedes Element eines Entwurfs möglichst mehrere ästhetische und funktionelle Aspekte bedienen. 

     Mies van der Rohe - Die Weissenhof-Siedlung

    Unter seiner Leitung wird 1926 vom Deutschen Werkbund die Weissenhof-Siedlung in Stuttgart ins Leben gerufen und zu einem der einflussreichsten Vorbilder moderner Architektur der 20er Jahre, sogar einer ganzen Epoche. Peter Behrens, Le Corbusier, Walter Gropius und viele andere stilbildende Architekten gaben sich die Ehre und trugen zu dieser Kollektion von Arbeiten zum Thema Modernes Wohnen bei. 

    In diesem Zusammenhang entstehen auch erste Arbeiten im Möbeldesign, allesamt Nebenprodukte verschiedener Bauaufträge.

    Als er im Zuge der Arbeit an der Weissenhof-Siedlung mit Mark Stams Entwürfen eines Freischwingers vertraut wird, greift er die Idee zu einem filigran konstruierten Sitzmöbel auf, experimentiert jedoch weiter mit der Verwendung von Stahlrohren für den Rahmen. Aus dieser Synthese entsteht der MR 10 und eine Weltkarriere beginnt.  Die Weiterentwicklung mit Armlehnen ist der MR 20.

    Mies van der Rohe - Barcelona 1929 

    Weitere innovative Möbelentwürfe folgen mit der Barcelona-Serie des Deutschen Pavillons für die Weltausstellung 1929. Die Verwendung von geformtem Bandstahl macht die Scherenform und damit verbundene visuelle Leichtigkeit des Barcelona-Stuhls erst möglich. Mies nennt ihn selbst ein “monumentales Objekt”.

    Mies van der Rohe - Die Tugendhat Villa

    1930 wird in Tschechien eine Villa im Auftrag des Brünner Industriellenehepaares Tugendhat fertiggestellt. Für die Inneneinrichtung entstehen weitere weltbekannte Möbelstücke. Darunter der Tugendhat-Sessel, technisch auch ein Freischwinger, optisch jedoch angelehnt an der Barcelona-Serie. Auch beim Brno-Stuhl handelt es sich um einen Freischwinger. Bei beiden führt er die Idee mit Bandstahl zu arbeiten weiter und entwickelt Gestelle aus Federstahl.

    Heute ist der Brno-Stuhl auch mit einer Stahlrohrkonstruktion erhältlich.

    Mies van der Rohe - Schließung des Bauhaus und Neubeginn in den USA  

    Mies van der Rohe wird oft im Zusammenhang mit dem Bauhaus genannt, das er 1933 als letzter Direktor auf Grund des wachsenden Drucks der Nazis schließt. Er wandert 1938 nach Amerika aus und wird Leiter der Architekturabteilung des heutigen Illinois Institute of Technology in Chicago. Seine Philosophie und der damit verbundene Lehrstil haben bis heute großen Einfluss besonders auf amerikanische und europäische Architektur.

    Er arbeitete bis an sein Lebensende äußerst produktiv als freier Architekt. Er ist hauptsächlich in den USA tätig aber das letzte große Projekt dessen Fertigstellung er noch erlebt ist die Neue Nationalgalerie in Berlin.

     

  • Philippe Starck

    Philippe Starck (1949). Der Grenzgänger.

     

    Wenn es um den Franzosen Philippe Strack geht sind sich Kritiker in einer Sache einig: Er sorgt immer wieder für Überraschungen. Manche halten ihn für einen Bilderstürmer mit stark ausgeprägtem Sinn für Imagepflege. Für andere ist er ein wahrer Humanist, der seine Ansichten über die Menschheit, die Natur und alles dazwischen über Designobjekten verbreitet, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Inneneinrichtung für Baccarat oder die Form einer Nudel, Philippe Starck kennt keine Scheu. Wer sonst kann behaupten eine Klobürste von sich in der permanenten Kollektion des Museums of Modern Art zu haben?

     

    Philippe Starck, sozialkritisches Design

     

    Und so geschah es, dass die Retrospektive des Centre George Pompidou 2003 in Paris kein einziges seiner Objekte tatsächlich ausstellte. Er erzählte lieber die Geschichten seiner Entwürfe mittels einer audio-visuellen Installation. Und da ist sie wieder: Starcks Botschaft, die manchmal auch die Bedeutung der eigenen Kreation negiert.

     

    „Subversiv, ethisch, ökologisch, politisch, vergnüglich: so sehe ich meine Verpflichtung als Erschaffer.“

     

    In den 80er und 90er Jahren war es Philippe Starcks Hauptanliegen Design zu demokratisieren und es ist gelungen. Vermutlich hat fast jeder, zumindest in den Industrienationen schon einmal ein Philippe Starck Objekt gesehen oder besitzt sogar eines. Seine Zusammenarbeit mit Alessi, Samsonite, Kartell - um nur einige zu nennen – machten es möglich.

    Eine Zitronenpresse, eine Klobürste, ein alkoholisches „Lebensmittelspray für die Zukunft“, so trivial manche Projekte scheinen mögen, sie sind das Resultat eines Erbes, das nicht auf den ersten Blick offensichtlich ist. Tatsächlich sieht Philippe Strack seine Arbeit zu einem gewissen Grad in der Tradition des Bauhauses.

    Er möchte Produkte besser und günstiger machen und durch intelligente Vertriebskanäle für jedermann zugänglich. Nur fügt er dem Begriff Qualität sinnliche, emotionale und ethische Komponenten hinzu. Er hat diese Entwicklung star(c)k beschleunigt.  

    Der Auftrag der Demokratisierung hat auch Hotels betroffen und das gehobene Gastgewerbe für eine breite Masse zugänglich gemacht. Das Paramount in New York ist das erste Niedrigpreis-Designerhotel und begründet einen Trend. Viele weitere sollten folgen.

     

    Jetzt möchte er das gleiche mit „demokratischer Ökologie“ erreichen. Er möchte möglichst vielen Menschen ermöglichen effektiv mit den neuen ökologischen Herausforderungen und deren Nebenwirkungen umzugehen. Technologien, die den Energieverbrauch reduzieren oder sogar Energie generieren sollen bezahlbar, zugänglich und benutzerfreundlich werden.

    Und so bringt er Windmühlen für den Heimgebrauch auf den Markt. Die Kosten liegen bei etwa 500 Euro und sie sind innerhalb einer Stunde betriebsbereit. Er entwirft ein Elektroauto, das Volteis auf der Genfer Automesse 2012 vorstellt. Auch Nahrung entgeht seinem sozialen Radar nicht und er lanciert die organische Lebensmittelmarke OAO.

    Der Wunsch  die Dinge „gut, besser und fairer“ zu machen führen zu seinen jüngsten Objekten. P.A.T.H., vorproduzierte, erreichbare, technologische Häuser; schlüsselfertige Lösungen, erhältlich seit 2013.

    Und man erinnert man sich daran, was ein anderer Pionier des Designs einmal als „Wohnmaschinen“ bezeichnete.

     

    Der Innenarchitekt und Möbeldesigner Philippe Starck

     

    Der Sohn eines Flugzeugingenieurs begann seine Karriere mit innovativen Interieurs. Die Einrichtung der Privatresidenz von Francois Mitterand im Elysée Palast brachte ihm institutionelle Anerkennung. Das Café Costes in Paris erhielt spektakuläre Kritiken. Der zum Kultgegenstand erhobene Costes Chair ist bis heute berühmt.

     

    Philippe Starck hat unzählige Clubs, Restaurants, Bars und Hotels in der ganzen Welt designt. Dabei ist seine Kollektion von Möbeldesigns um viele Stühle, Regale, Kommoden, Clubsessel, Betten, Tische, Hocker, Spiegel und nicht zuletzt Lichtobjekte bereichert worden.

     

    Es ist fast unmöglich eindeutig einen zusammenhängenden Philippe Starck Möbelstil zu definieren, obwohl jedes einzelne Objekt einen unverkennbaren Charakter hat. Man sieht organische Formen beim Soft Egg Chair, Out-In Chair und der Serie Impossible. Der Costes Chair, Royalton Chair und der Monsieur X Deckchair hingegen zeigen sich eher zurückhaltend und klassisch in Holz.

    Die Verkaufsschlager Dr. Glob und Dr. No, originelle Kombinationen aus Plastik und Metall und die Serie Ghost, ganz aus transparentem Plastik wiederum offenbaren eine humorvolle Seite.

    Der Cosy Chair aus dem Jahr 2002 für den amerikanischen Discounter Target war für ein paar Dollar erhältlich und ist als wahre Ikone des demokratischen Designs schon lange ausverkauft.

     

    Man fragt sich, was wohl als nächstes kommen mag. Man kann wohl  davon ausgehen, dass Philippe Starck der kreativen Welt auch in Zukunft noch sein eigenes Rezept aus Fast Food und Fine Dining servieren wird.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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