Eames Plastic Chairs Es gibt 5 Produkte.

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    Sitzschale aus Fiberglas. Gestell aus poliertem Edelstahldraht, mittels Silentblöcken an der Sitzschale befestigt. Abmessungen: 63 x 60,5 x 80,5 cm (Breite x Tiefe x Höhe)

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    Sitzschale aus Fiberglas. Gestell aus Edelstahldraht und Buchenholzstäben, mittels Silentblöcken an der Sitzschale befestigt. Abmessungen: 63 x 58 x 82 cm (Breite x Tiefe x Höhe)

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    Sitzschale aus Fiberglas. Gestell aus Edelstahldraht und Buchenholzstäben, mittels Silentblöcken an der Sitzschale befestigt. Abmessungen: 47 x 55 x 82 cm (Breite x Tiefe x Höhe)

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  • 225,00 € 250,00 € -10%

    Sitzschale aus Fiberglas. Gestell aus Edelstahldraht und Buchenholzstäben, mittels Silentblöcken an der Sitzschale befestigt. Abmessungen: 47 x 51,5 x 81,5 cm (Breite x Tiefe x Höhe)

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  • 351,00 € 390,00 € -10%

    Sitzschale aus Fiberglas. Gestell aus poliertem Edelstahldraht, mittels Silentblöcken an der Sitzschale befestigt. Kufen aus Buchenholz.Abmessungen: 63 x 69 x 66 cm (Breite x Tiefe x Höhe) Sitzhöhe: 33cm

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Charles & Ray Eames Plastic Chairs

Die Reihe der fiberglasverstärkten Plastikstühle ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Charles und Ray Eames ihre Ideen den neuesten verfügbaren Technologien anpassten und industrielle Neuentwicklungen in die Möbelwelt integrierten. Mit diesem Material endlich konnte sich die multifunktionelle Stuhlkollektion, die ihnen vorschwebte, entfalten. 

Der Anfang - von Blech zu Plastik

Wieder einmal war die Aufgabenstellung eine Sitzschale aus einen Stück zu kreieren, für einen Stuhl der leicht, vielseitig verwendbar und günstig zu produzieren sein sollte.

Auch die Formholzstühle begannen ihre Entwicklungsreise am selben Ausgangspunkt, aber verschiedene Versuche und die Erfahrung mit dem Material auch ausserhalb des Möbeldesigns, führten zu der Schlussfolgerung, daß zumindest mit Formholz eine andere Vorgehensweise zielführender wäre. Daher gind es bei den Plywood Chairs letztendlich eher darum innovative Verbindungstücke zwischen Sitz und Rückenteil zu entwickeln um höchstmöglichen Komfort mit machbaren Produktionsmethoden to verbinden. 

Anders bei den Plastic Chairs. Deren Entwicklung begann - wer hätte das gedacht - mit einem Entwurf der ursprünglich aus geformeten Metallblech gefertigt werden sollte. Die Technik wurde damals erfolgreich in der Automobilindustrie angewandt und von den Eames für die Möbelproduktion adaptiert. Wie schon für die Formholzstühle war ein Wettbewerb des Museum of Modern Art für massenproduzierbare Möbelentwürfe die Plattform um die neuen Designerstühle zu präsentieren. Die Plastikstühle sollten jahrzehntelang erfolgreich produziert werden obwohl sich die eigentlichen Wettbewerbsbeiträge als zu teuer für die Massenproduktion erwiesen. Das gleiche Schicksal hatte auch den Gewinnerstuhl aus Formholz von Charles Eames und Eero Saarinen für den Organic Design Wettbewerb 1940 ereilt. 

Die anfänglichen Entwürfe der Plastikstühle für die International Competition for Low-Cost Furniture Design im Jahre 1948 waren gar nicht aus Plastik. Vorgesehen war lackiertes oder beschichtetes Metallblech. Bis allerdings realistische Modelle für die Massenproduktion präsentiert wurden, hatte Eames seine Meinung geändert. Er fand heraus, daß fiberglasverstärktes Plastik besser für die Prozesse der Massenherstellung geignet war und verwarf die Idee die Sitzschalen aus Metall zu fertigen. Er sollte auf lange Sicht recht behalten, machte aber bei dem Wettbewerb nur den zweiten Platz. Die Jury glaubte and die Tauglichkeit von Metallblech und dementsprechend gewann ein solcher Entwurf.  

Eine Schale für alle - die Vieleitigkeit eines Designerstuhls 

Nachdem sich das Stanzen von Metallplatten als zu kostspielig erwies, erregte Fiberglas die Aufmerksamkeit des Eames Office. Mit Zenith Plastics fand sich auch ein kompetenter Partner um die entsprechenden Prototypen zu fertigen und die Produktion zu beginnen. Die Plastic Chairs waren geboren.

Fiberglas fand schon während des Krieges umfangreiche Verwendung. Es war formbar und ermöglichte Charles Eames und der Firma Hermann Miller eine ganze Serie von Stühlen auf den Markt zu bringen, die alle auf der gleichen Sitzschale beruhten. Dank der innovativen Verbindung von Sitzfläche mit verschiedenen Untergestellen ergab sich daraus eine äusserst funktionelle und vielseitige Kollektion.  

Als ob man darauf hinweisen wollte, daß alles damit möglich sei, wurde die moderne Sitzschale sogar zu einem Schaukelstuhl. Der Eames Plastic Armchair RAR oder auch Rocking Chair with rod base, ist unerwarted leicht und einfach für einen Schaukelstuhl und ein charmanter Designklassiker. Für einige Zeit nach seiner Markteinführung schenkte Hermann Miller diesen Stuhl allen frischgebackenen Eltern unter den Mitarbeitern. 

Die üblichen Varianten der Eames Plastikstühle eignen sich für jede Situation da man zwischen verschiedenen Untergestellen wählen kann.  

  • DAW oder DSW: Dining Armchair/Side Chair with Wood base d.h. Esstischstuhl mit oder ohne Armlehen Armlehnen und Unterbau aus Holz
  • DAR oder DSR: Dining Armchair/Side Chair with Rod base d.h. Esstischstuhl mit oder ohne Armlehnen und Stangenunterbau 
  • DAX oderr DSX: Dining Armchair/Side Chair with X-base d.h. Esstischstuhl mit oder ohne Armlehnen und x-förmigem Unterbau

Bei steelform erhalten sie sowohl die Modelle mit Holzunterbau als auch mit Stangenunterbau und natürlich den RAR Schaukelstuhl. Fügt man dieser Auswahl noch die verschiedenen Farben und optionalen Sitzpolster hinzu ergeben sich fast unendlich viele Kombinationen. 

Zurück zu den Wurzeln - von Fiberglas zu Polypropylen zurück zu Fiberglas und Furnierholz

Hermann Miller bietet die Sitzschale seit 2004 in einer überarbeiteten Polypropylen-Version an, die das glasfaserverstärkte Material ersetzte da damit gewisse Umwelt- und Gesundheitsrisiken verbunden wurden. Fiberglas selbst ersetzte das Asbest in den 50er Jahren, aber die chemischen Gemeinsamkeiten gaben Grund zu der Annahme, daß auch die selben Risiken vorlagen und so wurden die glasfaserverstärkten Sitzschalen abgesetzt. Vor kurzem führte die Firma eine Retro-Edition ein, wobei das Fiberglas mittels eines monomer-freien Prozesses gebunden wird, das auch die gesundheitlichen Bedenken bei Verwendung des Materials eliminiert. Es ist die selbe Art von Glasfaser, die auch bei den bei steelform erhältlichen Modellen Verwendung findet. 

Und der evolutionäre Prozess ist noch nicht zu Ende. Die neueste Edition ist nicht einmal mehr ein Plastikstuhl sondern eine Anspielung auf Eames' erste Versuche dreidimensionale Formen aus Furnierholz herzustellen. Mit der neuesten 3D Furniertechnologie ist der Sprung von Plastik zu Holz, vom ehemals billig produzierten Stuhl zum Luxusobjekt gelungen. 2013 hat das Elitemodell in Holz seinen Weg auf den Markt gefunden.